Bundesligastart mit Doppelspieltag beim TC Radolfzell und Karlsruhe

10.02.2014 um 17:04

Start in die sechste Saison für den Tennis-Bundesligisten TC WattExtra Bocholt: Mit einem Doppelspieltag beginnen die Bocholterinnen am Freitag (14. Mai) und Sonntag (16. Mai) am Bodensee und in Baden. Freitag ist um 13 Uhr Spielbeginn beim Titelfavoriten TC Vocano Radolfzell; Sonntag folgt um 11 Uhr die zweite Partie beim TC Rüppurr Karlsruhe, der 2007 und 2008 in Folge deutscher Meister wurde.

 In der Wechselzeit ist das Team des TC WattExtra Bocholt stark verändert worden: Sechs Spielerinnen mussten gehen, fünf neue kamen. Hintergrund war vor allem Planungssicherheit: „Die Unsicherheit der vergangenen Saison, als teilweise 24 Stunden vor dem Spiel noch nicht klar war, wer auf dem Court stehen würde, ist passé“, sagt Coach Hartmut Bielefeld.


Welche Rolle sein Team in dieser Saison mit sieben Spieltagen nehmen wird, bleibt abzuwarten. Klar scheint hingegen, dass es an diesem Wochenende richtungsweisende Matches geben dürfte.

Das erste Heimspiel für den TC WattExtra ist zwei Wochen nach dem Start am Sonntag, 30. Mai (11 Uhr), gegen den Abonnement-Meister TC Zamek Benrath. Anschließend hat die Mannschaft spielfrei und am zweiten Sonntagspiel, 27. Juni (11 Uhr), stellt sich der ebenfalls sehr hoch eingeschätzte Mitfavorit TEC Waldau Stuttgart in Bocholt vor. Zwei Wochen später, am Freitag, 9. Juli (13 Uhr), ist Aufsteiger VfL Bochum in Bocholt zu Gast, und am Sonntag, 11. Juli, wird die Saison beim Niederrheinrivalen TC Moers 08 beendet.

Bei einem guten Start dürften die Bocholterinnen um die Spitze mitspielen. „Die Saison scheint sehr ausgeglichen zu werden. Vermutlich kann jeder jeden schlagen. Für uns kommt es auf einen guten Start hin“, sagte Neuzugang Vanessa Henke (vorher TC Benrath). Als größte Anwärter auf die Meisterschaft gelten Auftaktgegner TC Radolfzell, Titelverteidiger TC Benrath sowie TEC Waldau Stuttgart. Alle drei Klubs gehen vom Namen her mit starken Mannschaften in die Bundesligasaison.

 Bocholts Nummer zwei, die vom TC Karlsruhe gekommene Anna-Lena Grönefeld aus Nordhorn, wird zum Meisterschaftsbeginn nicht zur Verfügung stehen: Der Genesungsprozess nach einem Mittelfußbruch verläuft schleppender, als erwartet. „Der Spielausfall von Anna-Lena Grönefeld beim Spitzenspiel in Radolfzell mindert unsere Siegeschancen enorm. Sie ist für uns unersetzlich. So haben wir nur Siegchancen von 25:75 Prozent“, schätzt Coach Hartmut Bielefeld ein. „Im Tennis ist allerdings alles möglich, zumal die WattExtra-Spielerinnen durch die Bank in einer Superform sind. Das haben die Ergebnisse in jüngster Zeit bewiesen.“

Bielefeld ist sicher: Radolfzell wird mit Sybille Bammer (WTA 56), Angelique Kerber (WTA 61), Tatjana Malek (WTA 88), Edina Gallovits (WTA 119), Kathrin Wörle (WTA 127), Sesil Karatancheva (WTA 142), Yulia Beygelzimer (WTA 249) und Sandra Klösel (DTB 10) eine mehr als starke Mannschaft aufstellen. „Es können Spiele auf Weltklasseniveau erwartet werden. Der Sieger dieser Partie ist erster Kandidat auf die deutsche Meisterschaft“, glaubt der Coach.

 Für Bocholt bestreiten Justine Ozga, Amanda Hopmans und Vanessa Henke alle Bundesligaspiele. Das ist bereits festgelegt. Zum Kader für diesen Doppelspieltag gehören darüber hinaus Jarmila Groth, Renata Voracova und Ekaterina Ivanova. Je nach Spielverlauf bei WTA- oder ITF-Turnieren kommt noch die eine oder andere Spielerin hinzu.

 Als Favorit geht der TC WattExtra Bocholt am Sonntag ins zweite Saisonspiel beim TC Karlsruhe. Der spielt nach eigener Einschätzung gegen den Abstieg, weil viele gute Spielerinnen ihn verlassen haben, zum Beispiel zum TC Radolfzell und zum TC WattExtra (Grönefeld). Karlruhe hat einige Neuerwerbungen im Aufgebot wie die Weltranglisten-53. Polona Hercog, die Nummer zwei Petra Martic (WTA 66) oder Nummer fünf, die französische Fed-Cup-Spielerin Pauline Parmentier (WTA 94). Aufgrund finanzieller Zwänge dürften die Badener ihre Stars in den Spielen gegen den Abstieg einsetzen. Allerdings geht Coach Hartmut Bielefeld davon aus, dass Karlsruhe bei einem Heimspiel in jedem Fall mit ein bis zwei Topspielerinnen antreten wird.

 

Das Auftaktprogramm mit zwei Auswärtsspielen ist „ein ganz schwerer Brocken“, erklärt Bielefeld. „Wenn wir mit einem Sieg und einer Niederlage nach Bocholt zurückkommen, haben wir uns eine gute Ausgangsbasis für die weitere Saison geschaffen.“


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